Lebkuchenaus - Herkunft und Rezept

Lebkuchenhaus 2017-12-31T13:11:42+00:00

Lebkuchenhaus – Ein Klassiker zu Weihnachten

Jedes Kind kennt das Märchen „Hänsel und Gretel“ und den daraus stammenden Spruch: „Knusper, knusper, Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?“ Eben dieses Lebkuchenhaus basteln viele Familien in der Vorweihnachtszeit selber, denn es schmeckt nicht nur ausgezeichnet, sondern stellt gleichzeitig auch eine tolle Dekoration dar.

Was ist ein Lebkuchenhaus?

Lebkuchen sind ein beliebtes Weihnachtsgebäck. Die Fladenform ist perfekt, um daraus Figuren, Objekte und Formen zu gestalten. Aus diesem Grund sind Lebkuchenherzen und Lebkuchenmännchen weit verbreitet. Das Lebkuchenhaus ist nichts anderes als ein dekoriertes, kleines Häuschen, das hauptsächlich aus Lebkuchen besteht.

Lebkuchenhaus mit Verzierung

Lebkuchenhaus mit Verzierung

Es entwickelte sich aus dem Märchen „Hänsel und Gretel“, in dem die böse Hexe in einem Lebkuchenhaus wohnt. Ebenso wie das Märchen ist auch das Lebkuchenhaus eng mit der Weihnachtszeit verbunden. Das Basteln des Häuschens ist eine Tradition, die viele Kinderaugen Jahr für Jahr zum Strahlen bringt.

Lebkuchenhaus Rezept: Selber machen mit Anleitung

Das Lebkuchenhaus lässt sich mit der folgenden Anleitung ganz einfach selber herstellen.

Zubereitung des Teigs

Für den Lebkuchenteig sind folgende Zutaten notwendig:

  • 500 Gramm Honig
  • 200 Gramm Margarine
  • 200 Gramm Zucker
  • Zwei Teelöffel Salz
  • 4 Esslöffel Wasser
  • Ein Kilogramm Mehl
  • 40 Gramm Kakaopulver
  • Ein halbes Päckchen Backpulver
  • Ein Päckchen Lebkuchengewürz
  • Etwas Milch

Wasser, Margarine, Zucker, Honig und Salz werden in einem Topf unter ständigem Rühren aufgekocht, bis sich der Zucker gelöst hat. Danach lässt man die Masse abkühlen. Schließlich gibt man das Lebkuchengewürz, den Kakao, das Backpulver und das Mehl darunter. Der Teig muss gut geknetet werden und sollte in Frischhaltefolie über Nacht ruhen. Am nächsten Tag wird der Teig mit Milch bestrichen, bevor er 20 Minuten bei 180 Grad in den Backofen kommt. Jetzt können Türen und Fenster ausgeschnitten werden.

Zubereitung des Spritzgusses

Der Spritzguss kommt als „Klebstoff“ zum Einsatz, um die Dekoration am Haus zu befestigen. Dafür benötigt man den Saft einer Zitrone, 250 Gramm Puderzucker und ein Ei. Da nur das Eiweiß benötigt wird, muss das Ei zunächst getrennt werden.

Das Eiweiß wird dann mit dem Handrührgerät steif geschlagen. Jetzt kommen der Puderzucker und der Zitronensaft hinzu, wodurch eine feste, klebrige Masse entsteht. Sie wird in den Spritzbeutel gefüllt. Anschließend kann das Häuschen dekoriert werden.

Tipps für die Dekoration

Zum Dekorieren eignen sich Nüsse und Mandeln, bunte Schokolinsen, Liebesperlen, Gummibärchen und Kekse hervorragend. Aus Keksen lässt sich beispielsweise ein Schornstein zaubern. Mit der Spritzglasur können Eiszapfen am Dach sowie an den Fenster- und Türrahmen geformt werden.

Um Rauch aus dem Schornstein zu simulieren, ist Zuckerwatte gut geeignet. Zimtstangen sind optimal als Holzscheite vor dem Lebkuchenhaus. Hier können kleine und große Bastler ihrer Fantasie also freien Lauf lassen.

Lebkuchenhaus backen zu Weihnachten

Lebkuchenhaus backen zu Weihnachten

Fazit
Das Lebkuchenhaus sieht toll aus, schmeckt lecker und bereitet schon bei der Herstellung viel Freude. Daher ist es kein Wunder, dass es gerade in Familien mit Kindern ein fester Brauch ist, ein solches Pfefferkuchenhäuschen selber zu basteln und schließlich nach Weihnachten zu vernaschen.