Weihnachtsengel - Herkunft der beliebten Weihnachtsdekoration

Weihnachtsengel 2017-12-31T15:14:50+00:00

Weihnachtsengel – Himmlische Symbolfigur der Adventszeit

Engel werden in verschiedenen Bedeutungen als himmlische Wesen dargestellt. Aus dieser Symbolik entstand der Weihnachtsengel als Überbringer froher Botschaften und Geschenke.

Unabhängig von der christlichen Weihnachtsengel Geschichte gehören die geflügelten Wesen zur Adventszeit als künstlerisch gestaltetes Dekorationsobjekt.

Im Erzgebirge entwickelte sich der Weihnachtsengel von seinem Ursprung zu einer ganz eigenen Volkskunst neben Weihnachtspyramiden oder dem Schwibbogen.

Weihnachtsengel Weihnachtsdeko

Weihnachtsengel – Beliebte Weihnachtsdekoration

Was sind Weihnachtsengel?

Nach der christlichen Geschichte verkündet ein Engel die Geburt des Jesus Christus. Die himmlische Lichtgestalt wird als unschuldig kindliches Wesen mit Flügeln beschrieben. Optisch erscheint ein Weihnachtsengel in Gestalt von „Putten“, charakterlich als großzügig, liebevoll und vertrauenswürdig.

Nach dem Weihnachtsbrauch ist ein Weihnachtsengel dekoratives Element für den Weihnachtsschmuck in der Adventszeit. Eine häufige Darstellung sind musizierende Weihnachtsengel mit Harfe, Flöte, Geige oder Gesangbuch.

In der Gestaltung von Weihnachtsengeln finden sich vor allem die traditionellen hölzernen Figuren auf Sockeln oder mit kleinen Haken und Bändern zum Aufhängen als Weihnachtsbaumschmuck.

Woher stammt das Symbol des Weihnachtsengels?

Engelgestalten gibt es schon in antiken Vorstellungen. Dort sind sie Verkünder, Helfer oder Retter. Nach der bekanntesten Weihnachtsgeschichte lässt sich der Weihnachtsengel Ursprung direkt aus der Beschreibung der Adventszeit herleiten.

Ohne religiösen Bezug ist die Weihnachtsengel Geschichte inzwischen auch Kulturgut aller Menschen. In vielen Märchen und Kompositionen tauchen die geflügelten, kindlichen Wesen als Traumgestalten oder Wunderverkünder auf.

Diese Symbolik entspricht dem Glauben aller Menschen an das Wunderbare, das vom Himmel oder aus mystischen Welten zu den Menschen kommt. Goldene Flügel, goldgelocktes Haar und meist ein weißes, mit Goldfäden verziertes Engelsgewand verstärken die unschuldige Symbolik.

Wie entstand die Tradition im Erzgebirge?

Im Erzgebirge entwickelte sich die Weihnachtsengel Geschichte als Volkskunst seit etwa dem 17. Jahrhundert. Die Bergleute verbrachten den Winter in ihrem „miriquidi“ (dem erzgebirgischen Dunkelwald) mit Schnitzarbeiten von Nussknackern, Schwibbögen und Weihnachtsengeln.

Eventuell gab es für diese erzgebirgische Tradition eine künstlerische Vorlage. Aus Nürnberg ist eine Engelsdarstellung des Bildhauers Vit Stoß im 15. Jahrhundert bekannt. Belege für diesen Zusammenhang gibt es allerdings nicht.

Die Schnitzer im Erzgebirge statteten ihre Weihnachtsengel mit Instrumenten aus, lackieren sie und vergolden teilweise die Flügel. Manche der detailreichen Miniaturdarstellungen sind weltweit begehrte Sammlerobjekte. Sie stehen als Dekoration in der Adventszeit in beinahe jedem Fenster oder auf Tischen und Schrankablagen.

Glänzende Modelle und solche Schnitzereien aus naturbelassenem Holz schmücken neben Christbaumkugeln den Weihnachtsbaum.

Wo werden Weihnachtsengel verkauft?

Noch heute bieten die Schnitzer im Erzgebirge in Manufakturen und Werksverkauf ihre handgearbeiteten Weihnachtsengel an. Inzwischen hat sich darüber hinaus eine Massenproduktion speziell für die Adventszeit entwickelt.

Varianten aus Porzellan, mit Weihnachtsengeln bemalte Weihnachtsbaumkugeln oder hölzerne, maschinell gedrechselte Fabrikate werden von Möbelhäusern und Onlineshops, am häufigsten allerdings auf Weihnachtsmärkten angeboten.

Fazit:
Das Symbol der Weihnachtsengel entspringt der Vorstellung eines himmlischen Wesens von kindlich-unschuldigem Charakter und großer Sanftmut.

Als Dekorationsobjekt ist der Weihnachtsengel fester Bestandteil der Adventszeit. Vor allem auf Weihnachtsmärkten gehören Weihnachtsengel neben Christbaumschmuck und Beleuchtung sowie kulinarischen Weihnachtsartikeln zum festen Weihnachtsbrauch.